Aluminium

Was ist Aluminium?

Aluminium ist das am meisten vorkommende metallische Element, welches in gebundener Form in der Erdkruste auftritt. Im menschlichen Körper befinden sich ca.50 bis 150 Milligramm Aluminium in ionischer Form. Diese verteilen sich ungefähr 50 % auf das Lungengewebe, zu 25 % auf die Weichteile und zu weiteren 25 % auf die Knochen. Aluminium ist damit ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers. Auch in der der Flora tritt Aluminium in Form von Salzen auf, häufig in Verbindung mit saurem Regen.

Ursachen einer erhöhten Aluminium-Belastung

Da Aluminium in schwer wasserlöslichen Verbindungen vorliegt, nimmt der Mensch natürlicherweise nur sehr kleine Aluminiummengen auf. Die Gefahr einer Anreicherung von Aluminium im Organismus ist dann gegeben, wenn die Resorptionsbarrieren umgangen werden, oder wenn die Ausscheidung über die entsprechenden Stoffwechselwege vermindert oder gar gestört ist. Das bedeutet: Kommt es zu akuten Infektionen oder chronischen Erkrankungen, kann die natürliche Barriere zwischen Blut und Gewebe wie Knochen, Gehirn, Darm durchbrochen sein und eine Anreicherung im Gewebe erfolgen. [1]

Vorkommen:[2]

natives Vorkommen in Lebens- bzw. Nahrungsmitteln:

  • pflanzliche Rohwaren
  • Meeresfrüchte
  • Innereien
  • Gewürze
  • Schokolade
  • fermentierte Rohware (Tee, Kakaobohnen)

weitere Bezugsquellen:

  • Lebensmittelzusatzstoffe
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Übergänge aus Lebensmittelkontaktmaterial
  • Pharmazeutika
  • Kosmetika
  • Arbeitsplatzbelastung in Aluminium verarbeitenden Betrieben

Symptome

Die Aluminiumproblematik steht in starker Diskussion. Besteht eine Überbelastung mit Aluminium, welche nicht im vollen Maße über Nieren und Galle ausgeschieden wird, kann es eine toxische Wirkung auf das Nervensystem ausüben und zu einer starken Gesundheitsgefährdung führen. 

Im Vordergrund der Betrachtung stehen dabei vor allem Nierenpatienten, insbesondere solche mit chronischer Niereninsuffizienz, bei denen die Ausscheidung unzureichend funktioniert. Auch die Fruchtbarkeit, ungeborenes Leben sowie die Knochenentwicklung stehen aufgrund des Gefährdungspotenzials von Aluminium in starkem Zusammenhang mit der toxikologischen Wirkung des Metalls, so das Bundesinstitut für Risikobewertung zu Fragen und Antworten zu Aluminium in Lebensmitteln und verbrauchernahen Produkten im Februar 2015.

Tipp

Fragen Sie bei dieser Symptomatik Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker nach Möglichkeiten einer Untersuchung bzw. Bestimmung Ihres Aluminiumspiegels im Körper und ob dies die Ursache Ihrer Beschwerden sein könnte. Sollte dies der Fall sein, besprechen Sie bitte geeignete Maßnahmen zur Entlastung Ihrer Stoffwechselorgane, z.B. durch die Bindung und Ausleitung von Aluminiumverbindungen im Zuge einer Körperentgiftung.

 

[1] Informed Verlags AG, Beutler, Marianne, (28.04.1991), Aluminium-Toxizität, [online]. Verfügbar unter: www.infomed.ch/pk_template.php, [13.04.2015]

[2] Bundeninstitut für Risikobewertung (BfR), Stähle, Sieglinde, (26.,27.11.2014), Aluminium im Alltag–ein gesundheitliches Risiko?[online]. Verfügbar unter: www.bfr.bund.de/cm/343/aluminium-im-alltag-ein-gesundheitliches-risiko-stellungnahme-der-lebensmittelwirtschaft.pdf, [13.04.2015]

Aluminiumquelle: Deodorants mit Aluminiumchlorid
Aluminiumquelle

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